Regenwürmer und Kompostwürmer

Viele finden sie einfach nur eklig, doch die Regenwürmer sind wahre Wunderwerke der Natur und sehr nützlich.

Woher die Bezeichnung „Regenwurm“ stammt, ist nicht eindeutig geklärt. Einige Forscher sind der Meinung, sie bezieht sich auf das Verhalten der Regenwürmer, bei starkem Regen an die Erdoberfläche zu kommen. Sie flüchten dann vermutlich vor dem Wasser, das ihre Wohnröhre zu überfluten droht. Eine andere Deutungsmöglichkeit rührt von der unermüdlichen unterirdischen Aktivität der Würmer her: bis in das 16. Jahrhundert nannte man den Regenwurm „reger Wurm“. Im Französischen heißt er treffender „Ver de Terre“ und auch der englische Name „Earthworm“ deutet auf den Lebensraum des Tieres hin.

Ein Käfer greift einen Regenwurm an | Foto: Martina Berg

Etwa 40 Regenwurmarten gibt es in Deutschland

Von den etwa 40 Regenwurmarten, die in Deutschland vorkommen, sind der Tauwurm (Lumbricus terrestris) und der hellrote Mist- oder Kompostwurm (Eisenia fetida) die häufigsten. Der Tauwurm ist sicherlich der bekanntere, er ist der, der nach einem kräftigen Regen häufig auf Straßen und Wegen auftaucht. Er ist meist braun gefärbt, wird bis zu 8 mm dick und kann eine Länge von etwa 30 cm erreichen. Das Schwanzende ist flacher als der Rest des Körpers. Man findet ihn in der Erde und in reifem Kompost. Er ist genauso wie der Kompostwurm sehr lichtempfindlich.

Zoofotografie – 10 Tipps für bessere Tierfotos im Zoo

Hier finden Sie 10 nützliche Praxis-Tipps einer Tierfotografin, wie Sie auch in einem Zoo oder Tiergehege schöne Tierfotos machen können.

Tipp 1: Kompaktkamera, Systemkamera oder Spiegelreflexkamera

Um ansprechende Tierfotos im Zoo oder Tierpark zu machen brauchen Sie zwar nicht unbedingt eine teure Spiegelreflexkamera. Doch um alle Möglichkeiten der Fotografie auszureizen, sollten Sie diese Investition auf Dauer nicht scheuen. Heute gibt es schon ausgezeichnete Einsteigerkameras. Gerade in der Zoofotografie kann man diese Kameras besonders dazu nutzen, unschöne Hintergrunddetails in Unschärfe verschwimmen zu lassen oder störende Gitter einfach „wegzuzaubern“. Und für Spiegelreflexkameras gibt es ein großes Angebot an Zubehör und preiswerteren Fremdhersteller-Objektive.

Amurtiger in einem Zoo – Foto: Martina Berg | www.mountain-foto.de

 

 

 

 

 

 

 

Gute Systemkameras gibt es bereits ab etwa 350 Euro. Auch diese Kameras sind für die Tierfotografie brauchbar. Allerdings gibt es für sie meist nur wenige Objektive und man ist auf das Angebot des Kameraherstellers angewiesen. Vorteilhaft gegenüber den Spiegelreflexkameras sind ihr geringeres Gewicht und Größe.

Von der Tee-Bombe zum praktischen Teebeutel

Schon während des Ersten Weltkrieges wurden die Soldaten an der Front mit Tee in Vorläufern der heutigen Aufgußbeutel versorgt (sogenannte “Tee-Bomben”).

Teeglas mit Teebeutel - TEEKANNE GmbH & Co. KG

Die Stammfirma der TEEKANNE GmbH & Co. KG mit Sitz in Düsseldorf belieferte die deutschen Truppen in den Kriegsjahren von 1914 bis 1918 mit Tee. Dieser war damals in kleinen Mullsäckchen verpackt, die mühsam und recht primitiv von Hand gefertigt wurden. Zwar waren die „Tee-Bomben“ recht praktisch, doch der verwendete Mull beeinträchtigte den Geschmack ganz erheblich. So tranken viele Soldaten lieber nur heißes Wasser statt die „muffige braune Brühe“ zu „genießen“. Selbst der Geruch erinnerte eher an feuchte Socken denn an aromatischen Tee.

Die „Tee-Bomben“ geraten nach dem Ersten Weltkrieg in Vergessenheit

Und so war es nicht wirklich verwunderlich, dass die „Tee-Bomben“ nach Kriegsende wieder in Vergessenheit gerieten – zumindest in Deutschland.

Erst gegen Ende der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts entdeckte der damalige Seniorchef der Firma TEEKANNE auf einer USA-Studienreise Tee in Kammerbeuteln aus Pergamentpapier. Das Spezialpapier war geschmacksneutraler als der früher verwendete Mull. Doch diese Beutelchen waren geklebt und der verwendeten Klebstoff verlieh dem Teeaufguss einen recht gewöhnungsbedürftigen Beigeschmack.

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Von der Tee-Bombe zum praktischen Teebeutel