Burg Sternberg

In einer Höhe von 315 Metern thront auf einem Vorsprung des Dörenbergs im Lipperland (Nordrhein-Westfalen) die Burg Sternberg. Eigentümerin der an der westlichen Grenze der Gemeinde Extertal zur Gemeinde Dörentrup liegenden Höhenburg ist der Landesverband Lippe. Umfangreiche Abholzungen des Waldes rund um die Burg sorgten erst kürzlich dafür, dass der Besucher von hier aus wieder einen wunderbaren Ausblick über das Lipperland bis hin zum Teutoburger Wald genießen kann.

Als Vorläuferin der heutigen Burg gilt die in einer Entfernung von etwa 2 Kilometern in nordöstlicher Richtung liegende Burgruine „Alt-Sternberg“. Errichtet wurde die Fluchtburg um 1150. Die Gebäude Alt-Sternbergs waren vermutlich alle aus Holz. Davon ist heute leider nichts mehr erhalten. Ringgräben und Wälle sind aber noch vorhanden und können erkundet werden. Da die Wälle und Gräben heute recht dicht bewaldet sind, ist es allerdings für Ortsunkundige nicht ganz einfach, die Überreste auch zu entdecken. Hilfreich ist eine kleine Hinweistafel am Rande des Wanderwegs. Von hier aus geht man geradeaus in den Wald und steht nach etwa 200 Metern inmitten der Befestigungsanlagen.

Als reine Fluchtburg war Alt-Sternberg nicht ständig bewohnt und wurde vermutlich auch bereits im frühen 13. Jahrhundert wieder aufgegeben. Eine Zeit lang wurde die alte Burg wohl auch noch genutzt, nachdem die neue Burg bereits erbaut war.

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Burg Sternberg – kleine Burggeschichte

Erdmännchen-Geburtstagskalender

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Unsere Natur im Januar: Wintergäste, Spuren im Schnee, Frühblüher

Der Januar ist der kälteste Monat des Jahres. Viele Tiere halten Winterruhe, dafür kommen einige Wintergäste zu uns. Frühblüher künden vom nahen Frühling.

Einige Vogelarten aus kälteren Gefilden finden jetzt den Weg zu uns, um hier den Winter zu verbringen. Wie sein Name verrät, verläßt der skandinavische Bergfink (Fringilla montifringilla) in großen Schwärmen seine Heimat Skandinavien. Und in den Parks unserer Städte sowie auf Freiflächen und Abfallhalden kann man jetzt besonders viele Saatkrähen (Corvus frugilegus) beobachten. In Ihrer Heimat Osteuropa ist es ihnen jetzt zu kalt.

Wunderschöner Wintergast – der Seidenschwanz

Seidenschwänze (Bombycilla garrulus) sind besonders prächtige Singvögel, die in den letzten Jahren vermehrt bei uns gesichtet werden. Sie verlassen die sibirische Taiga in großer Zahl, wenn dort die Futterlage schlecht ist. In solchen Jahren gibt es regelrechte Invasionen in unseren Gärten, wo sich die wunderschönen Vögel Beeren aller Art schmecken lassen.

Weitere Wintergäste sind Schellente (Bucephala clangula), Rotdrossel (Turdus iliacus), Kanadagans (Branta canadensis), Raufußbussard (Buteo lagopus), Birkenzeisig (Acanthis flammea oder Carduelis flammea), Merlin (Falco columbarius) und Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra).

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Unsere Natur im Januar: Wintergäste, Spuren im Schnee, Frühblüher