Zoofotografie – 10 Tipps für bessere Tierfotos im Zoo

Hier finden Sie 10 nützliche Praxis-Tipps einer Tierfotografin, wie Sie auch in einem Zoo oder Tiergehege schöne Tierfotos machen können.

Tipp 1: Kompaktkamera, Systemkamera oder Spiegelreflexkamera

Um ansprechende Tierfotos im Zoo oder Tierpark zu machen brauchen Sie zwar nicht unbedingt eine teure Spiegelreflexkamera. Doch um alle Möglichkeiten der Fotografie auszureizen, sollten Sie diese Investition auf Dauer nicht scheuen. Heute gibt es schon ausgezeichnete Einsteigerkameras. Gerade in der Zoofotografie kann man diese Kameras besonders dazu nutzen, unschöne Hintergrunddetails in Unschärfe verschwimmen zu lassen oder störende Gitter einfach „wegzuzaubern“. Und für Spiegelreflexkameras gibt es ein großes Angebot an Zubehör und preiswerteren Fremdhersteller-Objektive.

Amurtiger in einem Zoo – Foto: Martina Berg | www.mountain-foto.de

 

 

 

 

 

 

 

Gute Systemkameras gibt es bereits ab etwa 350 Euro. Auch diese Kameras sind für die Tierfotografie brauchbar. Allerdings gibt es für sie meist nur wenige Objektive und man ist auf das Angebot des Kameraherstellers angewiesen. Vorteilhaft gegenüber den Spiegelreflexkameras sind ihr geringeres Gewicht und Größe.

Unsere Natur im August: Hamsterzeit, Schneckenliebe, Radarjäger

Im heißesten Monat des Jahres schmücken sich die Teiche mit Seerosen, der Feldhamster wird aktiv, die Früchte reifen und die ersten Zugvögel verlassen uns.

Viele Blumen sind jetzt im Hochsommer bereits verblüht – nur auf den Seen und Teichen entstehen jetzt wahre Blütenteppiche: die Seerosen (Nymphaea) blühen. An den Disteln lassen sich zahlreiche Schmetterlingsarten beobachten. Und auf den Wiesen sind Heuschrecken und Zirpen als lautstarke Musikanten zu hören.

Weinbergschnecken beim Liebes-Vorspiel - Foto: Martina Berg

Weiße Seerosen

Auf unseren Gewässern blüht am häufigsten die Weiße Seerose (Nymphaea alba). Ihre weißen Blüten mit den leuchtendgelben Staubblättern in der Mitte erreichen einen Durchmesser von bis zu 12 Zentimetern. Die Blüten sind tagsüber von etwa 7 bis 16 Uhr geöffnet. Auch wenn danach die Sonne noch intensiv scheint, schließen sich die Blüten sehr rasch. Blühende Seerosen kann man häufig noch bis weit in den Oktober hinein bewundern.

Eine Schatzkammer der Natur: Schwarzer Holunder

Ein wahrer Schatz der Natur für die Küche und als Heilmittel ist der Schwarze Holunder (Sambucus nigra), der in vielen Gegenden auch Holler genannt wird. Ab August reifen die glänzend schwarzen, beerenartigen Holunderfrüchte. Aus den gekochten, vitaminreichen Früchten kann man Marmelade, Wein und Saft herstellen. Und die getrockneten Blätter ergeben einen gut wirksamen Tee gegen Erkältungen. Besonders lecker ist auch Sirup aus Holunderblüten.

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Unsere Natur im August: Hamsterzeit, Schneckenliebe, Radarjäger

Unsere Natur im Juli: Sommerwiesen, Froschentwicklung, Glühwürmer

Die stürmische Entwicklung der Natur kommt jetzt allmählich zur Ruhe. Aber auch im Juli gibt es in der Tier- und Pflanzenwelt viel zu entdecken.

Jetzt sind die Wälder in eine rot-blaue Blütenpracht getaucht und auch auf den Sommerwiesen leuchten die Blumen in allen Farben. Die Singvögel werden ruhiger – die Balzzeit ist vorbei, jetzt sind sie mit der Aufzucht ihrer Brut beschäftigt. Und in den Teichen haben sich die Kaulquappen in kleine Frösche verwandelt, die jetzt in Scharen das Land erobern.

Frosch-Winzling auf einer Hand - Foto: Martina Berg | Photolokal.de

Der Rote Fingerhut – früher Mordwerkzeug, heute Heilmittel

Der ausgesprochen schöne Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) blüht jetzt in teilweise großen Beständen auf Waldlichtungen, Kahlschlägen und an Wegrändern. Seinen Namen verdankt er seinen becherförmigen Blüten, die die Form eines Fingerhutes haben. Die Pflanze ist sehr giftig. Im Mittelalter wurden die Blätter gern dazu genutzt, unliebsame Zeitgenossen vorzeitig ins Jenseits zu befördern. Heute ist er ein wichtiger Rohstofflieferant der Pharmaindustrie für Herzmedikamente.