Der Januar ist der kälteste Monat des Jahres. Viele Tiere halten Winterruhe, dafür kommen einige Wintergäste zu uns. Frühblüher künden vom nahen Frühling.
Einige Vogelarten aus kälteren Gefilden finden jetzt den Weg zu uns, um hier den Winter zu verbringen. Wie sein Name verrät, verläßt der skandinavische Bergfink (Fringilla montifringilla) in großen Schwärmen seine Heimat Skandinavien. Und in den Parks unserer Städte sowie auf Freiflächen und Abfallhalden kann man jetzt besonders viele Saatkrähen (Corvus frugilegus) beobachten. In Ihrer Heimat Osteuropa ist es ihnen jetzt zu kalt.
Wunderschöner Wintergast – der Seidenschwanz
Seidenschwänze (Bombycilla garrulus) sind besonders prächtige Singvögel, die in den letzten Jahren vermehrt bei uns gesichtet werden. Sie verlassen die sibirische Taiga in großer Zahl, wenn dort die Futterlage schlecht ist. In solchen Jahren gibt es regelrechte Invasionen in unseren Gärten, wo sich die wunderschönen Vögel Beeren aller Art schmecken lassen.
Weitere Wintergäste sind Schellente (Bucephala clangula), Rotdrossel (Turdus iliacus), Kanadagans (Branta canadensis), Raufußbussard (Buteo lagopus), Birkenzeisig (Acanthis flammea oder Carduelis flammea), Merlin (Falco columbarius) und Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra).
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Unsere Natur im Januar: Wintergäste, Spuren im Schnee, Frühblüher

